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DIN EN ISO

SDL Trados Studio 2017

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--- Maschinelles Übersetzen - echte Alternative?
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Wie funktioniert die Maschinelle Übersetzung?

Eine Maschine kann ein Text übersetzen solange es neben den grammatikalischen Grundregeln, die Ausnahmen dieser Regeln, Ausgangs- und Zielsprache kennt, sowie Informationen über die Vokale erhält um Bedeutung und Kontext ausfindig zu machen und um zu wissen ob es sich beim Substantiv z.B. um eine Person, ein Objekt oder etwas Anderes handelt.

Wie funktioniert die Maschinelle Übersetzung? Beim Übersetzen geschieht der folgende Prozess: Der zu übersetzende Satz wird in einzelne Worte zerlegt. Diese Wörter werden dann im Wörterbuch nachgeschlagen und es werden alle möglichen und bekannten Informationen über das Wort herausgefunden. Nachdem es die mögliche Übersetzung findet, wird eine syntaktische Analyse durchgeführt und der Satz wird in Subjekt, Prädikat und Objekt aufgeteilt.

Anschließend wird je nach der Menge an Informationen, was die Maschine über jedes einzelne Wort erhält, eine fundierte Entscheidung für die Übersetzung geliefert.

Wie man erkennen kann besitzt die Übersetzung viele Schritte und Eigenschaften die befolgt werden müssen, um eine Übersetzung durchführen zu können.

Welche Art von Übersetzungsprogrammen sind bereits verfügbar?

Es gibt eine Vielzahl an elektronischen Nachschlagewerken und Übersetzungssoftware die in folgende Arten aufgeteilt werden:

  • Online/digital Wörterbücher

Durch das Eintippen des gewünschten Wortes erscheint die Übersetzung in der gewünschten Sprache. Digitale Versionen der Wörterbücher enthalten sogar mehr Informationen und Übersetzungen als die herkömmliche Variante. Im Internet werden eine Anzahl von Nachschlagewerken angeboten, jedoch ist die Qualität eher mangelhaft als erwünscht.

  • Word-for-Word Übersetzungssoftware

Hier übersetzt die Software jedes Wort der Ausgangssprache in die der gewünschten Zielsprache. Je weniger komplex der Ausgangstext und je ähnlicher die Sprache in der es übersetzt werden muss, desto bessere Ergebnisse liefern diese Art von Übersetzungsprogrammen. Geschieht das Gegenteil kann auch kompletter Unfug übersetzt werden.

  • Satz-für-Satz Übersetzer

Oder auch Volltext Bücher genannt. Hier ist der Anwender jedoch nicht von allen Übersetzungsaufgaben befreit. Um qualitativ hochwertige Übersetzungen zu liefern, muss der Anwender die jeweiligen Texte gut vorbereiten. Lange Sätze sowie umgangssprachliche Formulierungen sollten gemieden werden, da die Software diese oftmals nicht erkennt.

Um eine Nachbearbeitung der Übersetzung kommt man sehr oft nicht vorbei, deshalb sollte der Einsatz einer solchen Software sehr überlegt sein.

Was ist so besonders an einer maschinellen Übersetzung?

Menschen die sich der Übersetzung widmen sind von einer maschinellen Übersetzung nicht überzeugt. Die Vielfalt der Sprache kann nicht von einer Maschine erfasst werden, so wie Emotionen und Feinheiten des Tons. Jedoch sehen Kunden und Formen die Personen für eine Übersetzung einstellen nicht diese Eigenschaften, sondern nur den Preis.  Die Vorteile einer maschinellen Übersetzung aus der Sicht der Kunden sind z.B.:

  • Billiger Einsatz: maschinelle Übersetzungen sind billiger als ein menschlicher Übersetzer. Wenn Übersetzungsmaschinen wie Google-Translate zum Einsatz kommen, sind diese sogar kostenfrei.
  • Sofort einsetzbar: Lange Wartezeiten gibt es hier nicht. Wenn die Übersetzung dringend erledigt sein soll greift man nach der automatisierten Lösung.
  • Ob viele oder wenige Daten, alles ist machbar. Große Datenmengen werden schnell bearbeitet. Etwas, was menschlichen Übersetzern nur mit mehreren ihrer Kollegen schaffen würden.

Ob alles aber auf die Schnelle auch effizient durchgeführt und übersetzt wurde reicht nach diesen Punkten anscheinend nicht:

  • Eine idiomatische “logische“ Übersetzung wird meistens von den Maschinen nicht übernommen, was zu seltsamen Übersetzungen führen kann.
  • Daten sind Daten: Ob es sich bei dem Satz um Ironie, Sarkasmus oder einer Metapher handelt erkennt die Maschine nicht.
  • Es können nur Regeln befolgt werden, die die Maschine gelernt hat. Die Maschine kann nur das ausgeben womit sie vorher gefüttert wurde, neue Daten fallen dann manchmal bei der Übersetzung weg.

Dies sind K.O –Kriterien für Dokumentation der Branchen Literatur, Marketing sowie von technischer Dokumentation. Es ist z.B. überaus wichtig für die Kunden, wenn sie eine SSD-Festplatte kaufen wollen, zu wissen was für technische Aspekte genau gemeint sind. Wird diese Festplatte in meinem neuen Rechner passen oder nicht? Bei weniger qualitäts kritischen Umgebungen wie Diskussions Portalen oder Foren/Blogs spielen diese Kriterien keine große Rolle mehr.

Mensch oder Maschine? Wie sollte man dieses Schnittstellen Problem lösen?

Wenn man den Stand der maschinellen Übersetzer verfolgt erkennt man, dass diese Technologie sehr viele Fortschritte gemacht hat. 2010 waren Nutzer noch sehr unzufrieden mit der Leistung. Doch im Jahr 2018 als Microsoft die künstliche Intelligenz anhand eines Übersetzers einen Text vom Chinesischen ins Englische übersetzen, gilt dies als ein historischer Durchbruch, der noch nicht so früh erwartet wurde.

Die Maschine übersetzt schnell, jedoch nicht fehlerfrei. Genau hier ist der Ort wo der Mensch wieder sein Platz in der digitalen Welt findet beim „Post Editing“. Übersetzer hatten Angst durch die Maschinen ihre Arbeitsplätze zu verlieren, jedoch geschieht genau das Gegenteil. Kostengünstige digitale Übersetzungen benötigen die Finesse eines menschlichen Übersetzers um deren Fehler zu korrigieren.

Nur eine Zusammenarbeit zwischen der herkömmlichen Übersetzung und der digitalen kann ein fehlerfreies Dokument bieten. Der Tag an dem ein Übersetzer von einer Maschine ersetzt wird ist noch sehr weit entfernt. Jedoch sind wir schon an der Zeit angelangt wo der Übersetzer einen Übersetzungscomputer sinnvoll einsetzen kann.

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